GleichstellungsBeauftragte der Verbandsgemeinde

Aktuelles & Termine:

  • Workshop-Reihe „Frauen und Kommunalpolitik“ startet

    Sie zielt darauf ab, kommunalpolitisch engagierte Frauen zu informieren, in ihren Kompetenzen zu stärken, sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen und dabei auch gleichstellungspolitische Aspekte in den Blick zu nehmen. „Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft kann nur erreicht werden, wenn die Ansichten beider Geschlechter zu gleichen Teilen in die politischen Entscheidungen einfließen. Da politische Gremien weit von einer paritätischen Besetzung entfernt sind, ist es umso wichtiger, kommunalpolitisch tätige Frauen zu unterstützen und zu stärken und politisch Interessierten einen Einstieg zu erleichtern“, sagt Heidi Wittmann, die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises. 

    Vier Module, die von August bis November 2020 jeweils mittwochabends im Heinrich Pesch Haus stattfinden, greifen unterschiedliche kommunalpolitisch relevante Themen von Haushaltsrecht und -planung über ÖPNV und Bürger*innen-Beteiligung bis hin zur Stärkung von Kommunikationskompetenzen auf. „Das Besondere an den Workshops ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis: Durch die Kurzvorträge und besonders den direkten Austausch mit unseren erfahrenen Referentinnen und Referenten sind die Workshops praxisnah und lebendig“, so Birgit Löwer, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankenthal.

    „Seit über 100 Jahren dürfen Frauen nicht nur wählen, sondern können sich auch zur Wahl stellen. Die Erfahrung zeigt: Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie beeinflussen sich wechselseitig. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir Frauen zu Engagement und Reflexion ermutigen wie Vernetzung fördern“, so Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses. 

    „ÖPNV – Wie funktioniert das?“ lautet das Thema am Mittwoch, 28. Oktober. Der Nahverkehrsplaner bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Bernd Baginski, stellt die Struktur des Öffentlichen Personennahverkehrs der Metropolregion Rhein-Neckar und die Zusammenhänge zwischen Nahverkehrsplanung und Kommunalpolitik vor. 

    Im letzten Workshop am Mittwoch, 18. November, steht die „Mitwirkung mit Wirkung – Bürger*innen-Beteiligung in der Praxis“ im Mittelpunkt. Daniela Hohmann, Politikwissenschaftlerin, und Tatiana Muñoz, Ortsvorsteherin in Mainz-Hechtsheim, geben den Teilnehmerinnen einen Einblick, welche Methoden und Instrumente es gibt, um die Bürger*innen in verschiedenen Kontexten zu beteiligen – online und offline. 

    Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 0621-5999-162 oder per Mail an .
    Die Kosten betragen pro Workshop 10 Euro (inklusive Tagungsgetränk). 

    Mehr Informationen im Internet unter www.heinrich-pesch-haus.de 

  • Frauenfahrt nach Stuttgart

    zur großen Landesausstellung „FASHION?! Was Mode zur Mode macht“  in das Landesmuseum am 5.11.2020

    Was ziehe ich an? Wodurch werde ich beeinflusst? An welchen Vorbildern orientiere ich mich und wer entscheidet eigentlich, was in oder out ist? Was bedeutet mir persönlich Mode? Wieso sehen meine Sneakers so aus, wie sie aussehen? Ziel dieser Präsentation ist es, die Vielschichtigkeit des Phänomens Mode aufzuzeigen, dessen vielseitige Einflussfaktoren erlebbar zu machen und dabei die individuellen Freiheiten und persönlichen Entscheidungen zu hinterfragen. Ästhetisch ansprechende Objekte, deren interaktive Einbindung und die emotional ansprechende Gestaltung sollen ein Garant für Freude im
    Umgang mit Mode bei gleichzeitiger kritischer Reflexion des Themas sein. Die Ausstellung zeigt klassische Highlights internationaler westlicher Modegeschichte, wie opulente Haute-Couture-Entwürfe bekannter Designer, aber auch Alltagskleidung, Modefotografie oder Fashion-Magazine.
    Quelle: Weisenhofmuseum

    Bauhaus Siedlung Weissenhof und die Frauen

    Am Nachmittag erkunden Sie bei einer Führung die Weissenhofsiedlung in Stuttgart. Einst von den Stuttgartern als "Schwäbisch Marokko" abgelehnt, gilt es nun als einer der wichtigsten Architekturdenkmäler der Modernen. Die Siedlung entstand 1927 im Rahmen einer Bauausstellung in Stuttgart. Errichtet wurde sie von 17 Avantgarde-Architekten, unter ihnen Architekturgrößen wie Ludwig Mies van der Rohe, Walter Gropius und Le Corbusier. Gesucht wurden neue Lösungen für erschwingliches, gesundes und funktionales Wohnen in der Zukunft. Dabei spielten auch die Lebensbedingungen von Frauen eine nicht
    unwesentliche Rolle und so waren neben den bauenden Architekten auch eine Handvoll
    Mitarbeiterinnen an den Planungen beteiligt, allen voran die Designerin Lilly Reich und die promovierte Nationalökonomin Erna Meyer.

    Programm:

    7.15 Uhr Abfahrt Ludwigshafen Hbf, Busbahnhof, Fahrt im Reisebus.
    7.45 Uhr Abfahrt Speyer Hbf, Busbahnhof, Bahnsteig 1
    10.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Fashion“ (30 Min.).
    Anschließend freie Mittagszeit.
    14.30 Uhr Rundgang durch die Weissenhofsiedlung (90 Min.)
    16.30 Uhr Rückfahrt

    Gebühr: 62,00 Euro

    Kostenfreier Rücktritt möglich bis 15.10.2020. Änderungen aus organisatorischen- und
    coronabedingten Gründen vorbehalten! Jede Teilnehmerin ist verpflichtet einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

    Diese Studienfahrt ist ein Angebot für Frauen und findet in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Pfalz-Kreises, Frau Heidi Wittmann statt.

    Anmeldungen bei der vhs Geschäftsstelle Rhein-Pfalz-Kreis, Martha Ackermann-Schneider, Telefon 0621 5909 3421, Mo. – Do. 8.00 – 13.00 Uhr, E-Mail: oder online vhs-rpk.de.

  • WANN, WENN NICHT JETZT!

    20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen
    an Bundesregierung und Arbeitgeber, die sich vor allem auf die
    Situation von Frauen bezieht.

    Corona hat das Leben in Deutschland ...(mehr)

    Weitere Informationen und Aufruf:


    http://chng.it/f9dymB2z


  • Zuhause nicht sicher?

    Wenn das eigene Zuhause kein sicherer Zufluchtsort mehr ist und die aktuellen veränderten Situationen die häusliche Situation noch schwieriger macht.
    Hier können Sie Hilfe und Unterstützung finden - auch in Zeiten in denen persönliche Kontakte vermieden werden sollen:

    08000 116 016
    oder per Online-Chat und E-Mail
    https://staerker-als-gewalt.de/hilfe-finden

    Oftmals fällt es auch Betroffenen schwer Hilfe in Anspruch zu nehmen. Freunde oder auch die Nachbarschaft finden hier Information, wie sie handeln können.
    https://staerker-als-gewalt.de

  • Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise fordern vor allem Frauen heraus. Viele von ihnen mussten aufgrund der Schließung von Kindergärten und Schulen kurzfristig vom Dienst fernbleiben - und ein Ende ist nicht in Sicht.

    Die Folgen für alle ist der eventuelle Verdienstausfall. Dieser trifft oft die Mütter.

    Die Bundesregierung hat kurzfristig reagiert und die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes zum 25.03.2020 angepasst:

    Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung 
    Wer wegen Schul- oder Kitaschließung die eigenen Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommenseinbußen abgesichert werden.
    Dafür wird das Infektionsschutzgesetz angepasst.
    Eltern erhalten demnach eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro) für bis zu sechs Wochen. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.

    Voraussetzung dafür ist,

    • dass die erwerbstätigen Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann,
    • dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben ausgeschöpft sind

    Die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes wurde am 25. März im Bundestag verabschiedet und soll bis Ende März in Kraft treten.
    Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung  

  • "Männlichkeit entscheidest Du"

    Kampagne auch in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis

    Stark, potent und mächtig – ist das der ideale Mann? Und was hat das mit Gewalt gegen Frauen zu tun? Darüber haben Frauennotrufe mit Männern in Schleswig-Holstein gesprochen.
    Das Ergebnis ist die Kampagne „Männlichkeit entscheidest Du“.
    Ihre Botschaft: Männer, emanzipiert Euch von toxischer Männlichkeit!
    „Frauen und Mädchen, die unsere Fach- und Beratungsstelle aufsuchen, thematisieren nicht nur die sexualisierte Gewalt, die sie erlebt haben, sondern auch das dahinterstehende Männlichkeitsbild. Die Vorstellung, dass ein Mann dann männlich sei, wenn er andere beherrscht und bes2mmt, ist weit verbreitet.
    Diese „toxische Männlichkeit“ ist Wurzel für Abwertung, Demütigung, Sexismus und letztlich Gewalt gegen Frauen und Mädchen“, erläutern Mareike OU und Caroline Bonhage, Mitarbeiterinnen von Wildwasser und Notruf Ludwigshafen e.V.
    „Wenn es Männern gelingt, sich von toxischer Männlichkeit zu emanzipieren, haben wir auch für Frauen viel gewonnen,“ sagt Katharina Wulf, GeschäLsführerin vom Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein und Mitinitiatorin der Kampagne. Die Frauennotrufe, Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt, sehen deshalb eine große Chance für die Aktion.
    Auch die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigshafen am Rhein und des Rhein-Pfalz-Kreises unterstützen die Kampagne. „Wichtig ist, dass sich Botschaften nicht nur an betroffene Frauen richten, sondern gerade Männern und Jungen verdeutlicht wird: Es gibt keine Entschuldigung für sexualisierte Übergriffe und Gewalt“, sagt Susanne Diehl, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen am Rhein.
    „Ich finde es wichtig, dass Männer und Jungen verschiedener Altersstufen angesprochen werden und sich angesprochen fühlen“, betont Heidi Wittmann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises. „Schließlich geht es alle an, wie die GesellschaL mit sexualisierter Gewalt umgeht.“
    Die Kampagne wird von den rheinland-pfälzischen Frauennotrufen in zehn Regionen gestartet.
    18.000 Postkarten und 1800 Plakate wurden bereits gedruckt und sollen nun verteilt und
    aufgehängt werden. Die Kampagne in Rheinland-Pfalz wird vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz (MFFJIV) finanziert.

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