GleichstellungsBeauftragte der Verbandsgemeinde

Aktuelles:

Workshop-Reihe „Frauen und Kommunalpolitik“ startet 

Sie zielt darauf ab, kommunalpolitisch engagierte Frauen zu informieren, in ihren Kompetenzen zu stärken, sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen und dabei auch gleichstellungspolitische Aspekte in den Blick zu nehmen. „Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft kann nur erreicht werden, wenn die Ansichten beider Geschlechter zu gleichen Teilen in die politischen Entscheidungen einfließen. Da politische Gremien weit von einer paritätischen Besetzung entfernt sind, ist es umso wichtiger, kommunalpolitisch tätige Frauen zu unterstützen und zu stärken und politisch Interessierten einen Einstieg zu erleichtern“, sagt Heidi Wittmann, die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Pfalz-Kreises. 

Vier Module, die von August bis November 2020 jeweils mittwochabends im Heinrich Pesch Haus stattfinden, greifen unterschiedliche kommunalpolitisch relevante Themen von Haushaltsrecht und -planung über ÖPNV und Bürger*innen-Beteiligung bis hin zur Stärkung von Kommunikationskompetenzen auf. „Das Besondere an den Workshops ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis: Durch die Kurzvorträge und besonders den direkten Austausch mit unseren erfahrenen Referentinnen und Referenten sind die Workshops praxisnah und lebendig“, so Birgit Löwer, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankenthal.

„Seit über 100 Jahren dürfen Frauen nicht nur wählen, sondern können sich auch zur Wahl stellen. Die Erfahrung zeigt: Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie beeinflussen sich wechselseitig. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir Frauen zu Engagement und Reflexion ermutigen wie Vernetzung fördern“, so Ulrike Gentner, stellvertretende Direktorin des Heinrich Pesch Hauses. 

In der ersten Veranstaltung am Mittwoch, 26. August, geht es um „Schlagfertigkeit – Wie geht das eigentlich?“. Die Stimm-, Sprech- und Kommunikationstrainerin Andrea Stasche erarbeitet mit den Teilnehmerinnen, wie man Zeit gewinnt, um das „Richtige“ zu sagen und adäquat handeln zu können. 

Am Mittwoch, 23. September, lernen die Kommunalpolitikerinnen unter dem Motto „Geld regiert die Welt?!“ haushaltsrechtliche Grundlagen kennen und verstehen. Als Referentin haben die Veranstalterinnen die Kämmerin der Gemeinde Bobenheim-Roxheim, Claudia Kreitmair, gewinnen können, die am KSI Ludwigshafen als Dozentin für Kommunales Haushaltswesen tätig ist. 

„ÖPNV – Wie funktioniert das?“ lautet das Thema am Mittwoch, 28. Oktober. Der Nahverkehrsplaner bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, Bernd Baginski, stellt die Struktur des Öffentlichen Personennahverkehrs der Metropolregion Rhein-Neckar und die Zusammenhänge zwischen Nahverkehrsplanung und Kommunalpolitik vor. 

Im letzten Workshop am Mittwoch, 18. November, steht die „Mitwirkung mit Wirkung – Bürger*innen-Beteiligung in der Praxis“ im Mittelpunkt. Daniela Hohmann, Politikwissenschaftlerin, und Tatiana Muñoz, Ortsvorsteherin in Mainz-Hechtsheim, geben den Teilnehmerinnen einen Einblick, welche Methoden und Instrumente es gibt, um die Bürger*innen in verschiedenen Kontexten zu beteiligen – online und offline. 

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 0621-5999-162 oder per Mail an .
Die Kosten betragen pro Workshop 10 Euro (inklusive Tagungsgetränk). 

Mehr Informationen im Internet unter www.heinrich-pesch-haus.de 



WANN, WENN NICHT JETZT!

20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände stellen Forderungen
an Bundesregierung und Arbeitgeber, die sich vor allem auf die
Situation von Frauen bezieht.

Corona hat das Leben in Deutschland ...(mehr)

Weitere Informationen und Aufruf:


http://chng.it/f9dymB2z


Zuhause nicht sicher?

Wenn das eigene Zuhause kein sicherer Zufluchtsort mehr ist und die aktuellen veränderten Situationen die häusliche Situation noch schwieriger macht.
Hier können Sie Hilfe und Unterstützung finden - auch in Zeiten in denen persönliche Kontakte vermieden werden sollen:

08000 116 016
oder per Online-Chat und E-Mail
https://staerker-als-gewalt.de/hilfe-finden

Oftmals fällt es auch Betroffenen schwer Hilfe in Anspruch zu nehmen. Freunde oder auch die Nachbarschaft finden hier Information, wie sie handeln können.
https://staerker-als-gewalt.de


Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise fordern vor allem Frauen heraus. Viele von ihnen mussten aufgrund der Schließung von Kindergärten und Schulen kurzfristig vom Dienst fernbleiben - und ein Ende ist nicht in Sicht.

Die Folgen für alle ist der eventuelle Verdienstausfall. Dieser trifft oft die Mütter.

Die Bundesregierung hat kurzfristig reagiert und die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes zum 25.03.2020 angepasst:

Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung 
Wer wegen Schul- oder Kitaschließung die eigenen Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommenseinbußen abgesichert werden.
Dafür wird das Infektionsschutzgesetz angepasst.
Eltern erhalten demnach eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro) für bis zu sechs Wochen. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.

Voraussetzung dafür ist,

• dass die erwerbstätigen Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann,
• dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben ausgeschöpft sind

Die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes wurde am 25. März im Bundestag verabschiedet und soll bis Ende März in Kraft treten.
Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung   


"Männlichkeit entscheidest Du"


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