Was Tierfreunde in Gemeinde und Wald beachten müssen

In Wäldern, Ortsrandbereichen, auf Feldern und Naherholungsgebieten finden sich immer wieder vermehrt Tierfreunde ein, die Enten, Schwäne, Rehe, Vögel & Co. großzügig mit Futter versorgen. 

Diese gut gemeinte Tat ist meist überhaupt nicht notwendig, ist sogar schädlich für die Tiere.  

Bei Singvögeln ist Zusatzfutter (z.B. Maisknödel) im Winter durchaus willkommen. Bei allen anderen wildlebenden Tieren ist eine Fütterung grundsätzlich nicht notwendig. Das Landesjagdrecht Rheinland-Pfalz spricht sogar von klaren Fütterungsverboten. 

Nach der Gefahrenabwehrverordnung der VG Rheinauen ist ferner auch verboten, im Bereich der Naherholungsgebiete und an anderen durch Eutrophierung (Überdüngung) gefährdeten Gewässern wildlebende Tiere zu füttern. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € geahndet werden. 

Ein weiteres Problem stellt leider dar, dass Hundehalter nicht unterscheiden können ob das Futter für Wildtiere ausgelegt wurde oder ob es sich sogar um Giftköder handeln könnte.  

Bei frei lebenden Katzen verhält es sich ähnlich. Das regelmäßige Anfüttern von Katzen stellt sogar eine Haltereigenschaft dar. Somit können diese Personen z.B. für entstehende Behandlungskosten herangezogen werden.  

Eine weitere negative Begleiterscheinung beim Auslegen von diversem Futter ist das Anlocken von Schadnagern.  

Seit dem der Frühling eingesetzt hat, ist daher jegliche Futterspende für die Tiere nicht mehr notwendig, teilweise sogar schädlich und hat mit Tierliebe daher nichts mehr zu tun. 

Die Ordnungsverwaltung

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