Entsorgung von Bauschutt auf dem Wertstoffhof Neuhofen

Das Aufsichtspersonal auf dem Wertstoffhof stellt immer wieder fest, dass Materialien in den Bauschuttcontainer geworfen werden, die da nicht hineingehören. Wir bitten deshalb um Beachtung des dort aufgestellten und gut sichtbaren Hinweisschildes, das aufzeigt welcher Bauschutt angenommen wird und welcher nicht. Bei Zuwiderhandlung ist unser Personal angewiesen entsprechend einzugreifen.
 
Die Bauschuttannahme auf den Wertstoffhöfen

Auf allen Wertstoffhöfen des Rhein-Pfalz-Kreises wird verwertbarer Bauschutt in Kleinmengen bis zu einer Kofferraumfüllung pro Woche (max. 300 Liter) kostenlos angenommen. Diese Mengenbegrenzung gilt auch für Anlieferungen mit Anhänger. Die Annahme erfolgt nur für Bauschutt aus Privathaushalten des Rhein-Pfalz-Kreises, nicht jedoch für Bauschutt aus gewerblicher Herkunft.
 
Nur verwertbares Material
Das so gesammelte Material wird in einer Bauschuttaufbereitungsanlage sortiert, gebrochen, gesiebt und schließlich zu Recyclingbaustoffen verarbeitet. Auf diese Weise entsteht Recycling-Schotter in verschiedenen Korngrößen sowie Auffüllmaterial, welches für den erneuten Baueinsatz bestimmte Qualitätskriterien erfüllen muss. Es kann daher auf den Wertstoffhöfen ausschließlich „verwertbarer Bauschutt“ angenommen werden, welcher keine Schad- bzw. Störstoffe enthält.
 
Angenommen werden beispielsweise folgende Materialien:
·                     Backsteine, Ziegelsteine, Dachziegel, Fliesen, Beton
·                     Pflastersteine, Gehwegplatten
·                     Naturstein, Kiesel, Marmorplatten
·                     Sanitärkeramik, Porzellan, Tontöpfe, Steingut
 
Keine Störstoffe

Bestimmte Stoffe, welche ebenfalls bei Abriss- und Umbaumaßnahmen anfallen, stören die Bauschuttaufbereitung erheblich und können das Recyclingmaterial unbrauchbar machen. Diese Störstoffe dürfen daher nicht im angelieferten Material enthalten sein.
 
Nicht angenommen wird Bauschutt, der z.B. folgende Materialien enthält:
·                     Holz, Kunststoffe, Papier, Glas, Dämmstoffe, Teerpappe
·                     Asbestbaustoffe (Eternit), Straßenaufbruch, Bitumen
·                     Reine Gipsbaustoffe, z.B. Rigips-Platten und Gipsstein
·                     Erdaushub, Sand, Mutterboden
·                     Sackware (Zement, Gips, Kleber)
 
Keine Sackware
Übrig gebliebene Sackware (z.B. Zement, Gips oder Kleber) ist aufgrund seiner Wasserlöslichkeit und seiner hohen Sulfatgehalte für das Recycling ungeeignet. Sowohl pulverförmige als auch hart gewordene Sackware wird daher grundsätzlich nicht an den Wertstoffhöfen angenommen!
 
Größere Bauschuttmengen sowie nicht verwertbare Bauabfälle sind kostenpflichtig über ein privates Entsorgungsunternehmen zu entsorgen.
 
Ihr Ortsbürgermeister Ralf Marohn

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