Bürgerbeteiligung Umgestaltung Partnerschaftsplatz Altrip

Nachdem am 13.12.2017 durch den Ortsgemeinderat Altrip der Startschuss zur Umgestaltung des Partnerschaftsplatzes erfolgte, hat das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Hofmann_Röttgen aus Limburgerhof 4 Planvarianten entworfen und dem Ortsgremium am 20.06.2018 vorgestellt.

Als weiteren Schritt sollen nun im Rahmen einer Bürgerbeteiligung die vorgestellten Varianten öffentlich diskutiert werden.

Ganz bewusst haben wir die Bürgerbeteiligung in den Zeitraum der am 15./17.09.2018 stattfindenden Altriper Kerwe gelegt, damit auch dort ortsnah eine rege Diskussion der Kerwebesucher stattfinden kann.

Bei einer Einwohnerversammlung am 27.09.2018 um 18.00 Uhr im Regino-Zentrum wird ein zusätzliches Forum angeboten, in dem die Planer die Entwürfe erläutern und für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

Sämtliche eingehenden Anregungen und Beiträge werden in der öffentlichen Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses am 24.10.2018 diskutiert.

In der darauffolgenden öffentlichen Ortsgemeinderatssitzung am 07.11.2018 wird entschieden, welche Variante zur Ausführung kommen soll.

Mit den Bauarbeiten soll bereits im Frühjahr 2019 begonnen werden, damit zur Jubiläums-Kerwe der Partnerschaftsplatz in neuem Glanz erstrahlt.

Ich darf Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu ermuntern und aufrufen, zahlreich an der Gestaltung unseres Partnerschaftsplatzes mitzuwirken.

Ihre Beiträge richten Sie bitte per Email an

oder per Post an:

Verbandsgemeinde Rheinauen
– FB 4 – Stichwort Partnerschaftsplatz –
Ludwigstraße 99
67165 Waldsee

Ihr
Jürgen Jacob
Ortsbürgermeister


Hier können Sie das durchgeführte Baumgutachten der 3 Kastanien einsehen.


Ein neuer Partnerschaftsplatz
Erläuterung, gez. HR, IG:

Am 13.12.2017 hat der Gemeinderat beschlossen, bis zum 1650- Jahr Jubiläum 2019 den Partnerschaftsplatz umzugestalten. Die Rheinpfalz titulierte am 28. Dezember 2017 unter der Überschrift „Begegnungsstätte schaffen", das Ziel der Gemeinde, dem Partnerschaftsplatz im Zentrum der Gemeinde, direkt neben Bürgerhaus und Gemeindeverwaltung, ein neues Ansehen zu verleihen.

Die 1904 erreichtet Maxschule prägt den Platz mit seiner Fassade und dem Mansardenwalmdach maßgeblich. Heute wird das Kulturdenkmal als Volkshochschule, Musikschule und Gemeindebücherei genutzt. Durch diese Nutzung und die kurzen Wegeverbindungen zu Gemeindeverwaltung und Bürgerhaus ist der Platz als Begegnungsstätte prädestiniert, da sich hier die Wege und Ziele von Jung und Alt kreuzen. Derzeit präsentiert sich der Ort jedoch mit einer desolaten wassergebundenen Wegedecke und massiv zurück geschnittenen Kastanienbäumen und wird lediglich zum Parken benutzt. Einmal im Jahr finden hier im September die Altriper Kerwe als auch das „Singen unter den Kastanien" statt.

Bei der Neugestaltung des Ortes sollen sich die Bürger beteiligen und eigenen Wünsche und Vorschläge einbringen. Als Grundlage werden nachfolgend die ersten Ideen für den Platz vorgestellt, die das Büro Hofmann_Röttgen in Limburgerhof erarbeitete. Um eine Vielfalt an Ideen zu erhalten, sind zunächst nur wenige Vorgaben zur Gestaltung gemacht worden, außer dass der Platz für Bürger und als Begegnungsstätte nutzbar ist, nicht mehr als Parkplatz dienen sollte und die Bestandskastanien zu erhalten sind.

Im März 2018 wurden im Bauausschuss mit öffentlicher Beteiligung vier Varianten vorgestellt. Eine Nutzung für die Kerwe wurde zunächst aus den sich hierausergebenden Platzansprüchen nicht berücksichtigt, um aufzuzeigen, wie der Platz räumlich aufgeteilt werden könnte. Die Vorgabe zum Erhalt der Kastanien wurde angesichts der Neugestaltung des Platzes und des Zustandes der Kastanien in Frage gestellt. Entsprechend sind zwei Varianten (Variante 1 und Variante 2) mit Erhalt der Kastanien entwickelt worden und zwei Varianten zeigen Gestaltungsmöglichkeiten auf, sollten die Kastanien entfallen (Variante 3A und 3B). Diese Varianten werden nachfolgend genauer beschrieben.

Variante 1: Spiele – Wasserspiel – Spiel – Landschaft

Leitbild für diesen Entwurf ist die Idee einer „Spiel-Landschaft" - einem Platz zum Spielen und Verweilen, auf dem Besucher der Bücherei und Volkshochschule, des Bürgerzentrums und der Gemeindeverwaltung pausieren, entspannen und sich begegnen können.

Die Kastanien bleiben erhalten. Um eine klare Orientierung des Platzes zur Maxschule zu schaffen, wird der Platz zur Maxstraße und zur Beethoventstraße durch eine niedrige rote Sandsteinmauer eingerahmt. Die bestehende Pergola im Nordwesten der Maxschule wird durch eine leichte Metall-Pergola auf den Platz weitergeführt (siehe Bild) und mit Kletterpflanzen begrünt. Eine lange Sitzbank unter der Pergola, bietet schattige, zurückgezogene, seniorengerechte Sitzplätze im Sommer und einen Blick auf den Wasserturm. hofmann_röttgen 2/3 24.08.2018

Entsprechend der Leitidee „Spiellandschaft" werden verschiedene „Spielbereiche" angeboten, das „Kletterspiel" unter den Kastanien (siehe Bild), das bodenebenen „Wasserspiel" (siehe Bild) in der zentralen Achse des Schulgebäudes, als Reminiszenz an das Schulbrausebade im Keller der Maxschule. Weitere bodenebene Spielfelder können im Pflasterbelag integriert werden.

Das Wasserbecken selbst wird von U – Förmig aufgestellten Bänken gerahmt und gibt Möglichkeiten zum Beobachten, Sinnieren und zur Kommunikation, während die Kinder spielen. Eine halbhohe Staudenpflanzung hinter den Bänken bietet zu jeder Jahreszeit einen neuen Anblick.

Variante 2: Alta Ripa Rheinschleife

Die IDEE - Die ortsprägende Rheinschleife und die Namensherkunft Altrips „Alta Ripa" – hohes Ufer werden symbolisch im Zentrum der Stadt sichtbar, begreifbar und erlebbar. Umgesetzt wird dies in einem dem Rhein folgenden künstlichen bodenebenen Wasserlauf, der durch eine Sitzbank (hohes Ufer) begrenzt wird. Auch bei dieser Idee wurde davon ausgegangen, dass die Bestands-Kastanie erhalten bleiben. Ähnlich wie bei Variante 1 bilden die Pflanzbeete unterhalb der Kastanien einen deutlichen Rahmen im Norden und Westen des Platzes zur Wohnbebauung und orientieren den Platz zur Maxschule. Der Wasserlauf entspringt in einem runden Wasserbecken und mündet neben einer Lese-Rundbank. Eine Partnerschaftsbank umschließt 3 verschiedene Blütenbäume, die symbolisch für Altrip, die französischen Partner-Gemeinde Petit-Réderching und der thüringischen Stadt Wiehe stehen.

Variante 3 A: Lesegarten

In dieser und der nachfolgenden Variante wurde davon ausgegangen, dass der Erhalt der bereits kranken und stark zurückgeschnittenen Kastanien bei einer Neugestaltung des Platzes nicht sinnvoll ist, da die Kastanien den Platz zwar derzeit maßgeblich prägen, eine Umgestaltung aber gleichzeitig stark einschränken. Müssen die Kastanien dann in 5 bis 10 Jahren gefällt werden, würde auch die Umgestaltung wieder in Frage gestellt werden.

Grundidee war die Nutzung des Platzes durch Anwohner und Besucher der Maxschule als „Lesegarten" und der Angestellten und Besucher der Gemeindeverwaltung als Pausenort.

Die Achse zum Haupteingang der Maxschule bestimmt wiederum die Platzgestaltung. Die Beethovenstraße und die Maxstraße werden in die Belagsgestaltung einbezogen. Die Straßen werden nur mit Pollern von der Straße abgegrenzt. Dadurch wirkt der Platz großzügiger. Auf der Nordseite des Platzes wird mit Blick zum Wasserturm ein „Lesegarten" mit Hochbeeten und integrierten Bänken errichtet. Die Hochbeete gliedern sich in einen vorderen und zurückgezogenen Bereich. Vom Lesegarten kann der Blick zum Wasserspiel oder zum Partnerschaftsdenkmal schweifen, welches nun eine zentrale Rolle auf dem „Partnerschaftsplatz" einnimmt. Die Achse zum Bürgerhaus wird durch eine Baumreihe verstärkt.

Variante 3 B: Partnerschaften

Aus Gründen wie in der vorhergehenden Variante beschrieben, werden die Bestands-Kastanien nicht in den Entwurf integriert. Leitidee ist es, das Thema „Partnerschaften" in den Mittelpunkt zu stellen, in dem v.a. das Partnerschaftsdenkmal einen zentraleren Platz erhält.

Wie in den Varianten 1 und 2 wird ein grüner Rahmen um den Platz im Norden und Westen gebildet. Ein Zugang zum Platz und Schulgebäude erfolgt über die Symmetrieachse des Gebäudes. So geht man am Wasserbecken und am versetzen Partnerschaftsdenkmal vorbei, direkt auf das Gebäude zu oder verweilt hier. Direkt an die Grünflächen angrenzend befinden sich Sitzblöcke mit Sitzauflagen, die sowohl einen bequemen Aufenthalt am Wasserspiel als auch an der Sandspielfläche für Kleinkinder hofmann_röttgen 3/3 24.08.2018

ermöglichen. Die Achse zum Bürgerhaus wird durch eine Baumreihe verstärkt. Unter dieser werden seniorengerechte Sitzbänke installiert.

Variante 4: Partnerschaften (Weiterentwicklung)

Nach Beschluss der Gemeinde, die Kastanienbäume aufgrund der kurzen prognostizierten Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren (Baumgutachten) zu fällen und durch standortgerechte Bäume zu ersetzen, wurde in einem weiteren Entwurfsschritt eine Variante entwickelt, die nun auch die Stellflächen der jährlich stattfindenden Kerwe berücksichtigt.

Im Plan Variante Schausteller 1 wurden alle Stellflächen für die Kerwe berücksichtigt. Dieser Plan zeigt auf, das für ein Stattfinden der Kerwe weiterhin ein weitgehend freier Platz notwendig ist. Auch dies wurde in Variante 4 (Weiterentwicklung) berücksichtigt und ansatzweise in einer Überlagerung des Entwurfs mit den Kerwe-Stellflächen dargestellt (Variante Schausteller 2).

In dieser Variante wurde der „Grüne Rahmen" auf der Nord- und Westseite des Platzes aus den anderen Varianten beibehalten. Dieser wird nun aber als Hochbeet mit Sitzkante ausgebildet. Ein bodenebenes Wasserspiel, welches während der Kerwe auch mit Tischgarnituren überstellt werden kann, befindet sich auf der Nordseite das Platzes. Das Partnerschaftsdenkmal wird auf den Platz versetzt und durch eine niedrige Sitzstufe leicht nach oben gehoben. Dies kann ggf. auch mit den Partnerschaftsbäumen kombiniert werden.


Fahrpläne 2017/2018

Fahrplan Ruftaxi Linie 1002

Fahrplan Kleinbus Linie 98

Fahrplan Rheinfähre

Fahrplan Bus Linie 570

„Heilig Abend“
Wie bereits in den vergangenen Jahren, möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass am "Heilig Abend" ab 19.30 Uhr kein Ruftaxiverkehr mehr stattfindet. Die Feiertage werden behandelt wie Sonntage.

1650 Jahre Altrip

Für nur 10,- Euro wird man Sponsor des Festjahres und kann damit seine Verbundenheit zu Altrip und der bevorstehenden 1650-Jahr-Feier zeigen. Für die Unterstützung gibt es auch ein Dankeschön, ein sichtbares Zeichen "ALTRIP FEIERT 2019 - Ich bin Sponsor". Ab sofort sind die Sponsorartikel im Bürgerbüro Altrip erhältlich:
Ansteckpin                       10,00 €
Kühlschrankmagnet       10,00 €
Schlüsselanhänger         10,00 €
Aufkleber                           2,00 €

Auch Fahnen mit dem Altriper Wappen sind noch erhältlich!

Weitere Infos unter: http://www.altrip-feiert-2019.de/

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