Klimaschutz


Klimaschutz –jeder Beitrag zählt

Klimaschutz
Klimaschutz bezieht sich vorrangig auf Maßnahmen, welche die globale Erderwärmung eindämmen. Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse wurde deshalb im Dezember 2015 das Pariser Klimaschutz – Übereinkommen geschlossen. Nach 20 Jahren Klimaverhandlungen haben 190 Staaten, zu denen auch die EU und ihre Mitgliedsstaaten gehören, gemeinsam Klimaschutzziele festgelegt. Damit soll der Klimawandel abgeschwächt und Schaden für Menschen, Tiere und Natur abgewendet werden.

Zu den wichtigen Zielen zur Eindämmung des Klimawandels gehört die Emissionsminderung klimaschädlicher Gase wie z.B. CO2. Damit einhergehend wurde als langfristiges Ziel vereinbart, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, verbunden mit dem Bemühen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu minimieren.

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es einer weltweiten Anstrengung, im Großen wie im Kleinen. Jede und jeder kann dazu beitragen. Zum Beispiel durch Energieeinsparung, was meist nicht nur dem Klima guttut, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Aber auch viele weitere Maßnahmen helfen, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren.

Dabei gilt:

Jeder Beitrag zählt

Unter diesem Motto wollen wir aufzeigen, wie im Alltag auch schon im Kleinen, ein großer Beitrag dazu geleistet werden kann den Klimawandel abzuschwächen und damit Risiken und Schäden für Mensch, Tier und Natur zu vermeiden.


  • Ausschalten –aber richtig!

    Stand-by-Funktionen an Elektrogeräten machen einen hohen Anteil am gesamten Stromverbrauch eines Haushalts aus. Sie verbrauchen Strom ohne Nutzen, dafür aber für gutes Geld.
    Fasst man zum Beispiel den Stromverbrauch eines Fernsehers, eines Empfangsgeräts (Receiver) und einer Hi-Fi-Anlage im Stand-by – Betrieb zusammen, können laut Verbraucherzentrale RLP im Durchschnitt 200 kWh Stromverbrauch und rund 55 € Kosten im Jahr gespart werden (bei 28 Cent / kWh).

    Durch richtiges Ausschalten von Elektrogeräten können deutschlandweit pro Jahr mehrere Milliarden kWh Strom und mehrere Millionen Tonnen CO2 –Emissionen eingespart werden.

    Knopf drücken! – Geld sparen! – Klima schonen!

  • Lebensmittel- lieber richtig verwenden

    Lebensmittel sind ein entscheidender Faktor für den Klimaschutz. Produktion, Verpackung, Transport und Verarbeitung sind laut dem internationalen Forschungsprogramm CCAFS für bis zu 30 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation landen jedes Jahr etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel ungenutzt im Müll oder gehen auf dem Weg vom Feld zum Teller verloren. Das ist so viel wie etwa ein Drittel der weltweiten Produktion oder die gesamte Lebensmittelproduktion in Afrika südlich der Sahara. In Europa werden pro Person und Jahr etwa 95 bis 115 Kilogramm Lebensmittel nicht verzehrt. Es besteht also ein großes Potenzial, Lebensmittel und somit Geld und CO2 einzusparen.

    Tipps, wie das leicht erreicht werden kann:

    1.       Bei regionalen Lebensmitteln werden lange Transportketten vermieden. Somit gehen weniger Lebensmittel durch Verderb verloren und die transportbedingten CO2-Emmissionen werden verringert.

    2.       Ein Einkauf, insbesondere verderblicher Lebensmittel, sollte in dem Maße erfolgen, wie Sie sicher verbraucht werden - das schont den Geldbeutel und die Umwelt.

    3.       Die richtige Lagerung inner- und außerhalb des Kühlschranks kann die Lebenszeit von Lebensmitteln deutlich verlängern.

    4.       Überschüssiges Essen sollte für eine spätere Mahlzeit aufbewahrt oder eingefroren werden.

    5.       Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sollte als Anhaltspunkt dienen, denn es bedeutet nicht automatisch, dass das Lebensmittel bei original verschlossener Verpackung und richtiger Lagerung auch nach Ablauf tatsächlich verdorben ist. Vertrauen Sie Ihren Sinnen, bei der Frage, ob das Lebensmittel noch genießbar ist. Ist Schimmel zu erkennen, riecht es unangenehm, schmeckt es säuerlich, oder prickelt auf der Zunge? Dann Finger weg!

    Im Gegensatz zu Lebensmitteln mit MHD sollten leicht verderbliche Lebensmittel mit Verbrauchsdatum wie Hackfleisch oder frischer Fisch rechtzeitig und vor Ablauf des Datums verzehrt werden. Das Verbrauchsdatum gibt nämlich den Endpunkt der Haltbarkeit an!

  • Start der Grillsaison

    Durchschnittlich wird in deutschen Haushalten 13 Mal pro Jahr gegrillt. Grillen mit Holzkohle ist mit Abstand am beliebtesten - 16 Millionen Haushalte verwenden sie. Jedoch stammen 64 Prozent der Holzkohle aus Tropenwäldern und dafür wird jährlich eine Fläche von rund 2.000 Fußballfeldern abgeholzt. Bäume, die gebraucht werden, um der Erderwärmung entgegenzuwirken und das Klima unserer Erde im Gleichgewicht zu halten.

    Die gute Nachricht: Zur herkömmlichen Grillkohle mit Tropenholz gibt es inzwischen jede Menge Alternativen; zum Beispiel aus Mais- oder Olivenabfällen. Und auch beim Grillgut kann viel CO2 eingespart werden, denn laut dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg verursacht eine vier-köpfige Familie durchschnittlich pro Jahr ca. 90 kg CO2 beim Grillen von Fleisch. Grillt man Käse und Gemüse kann sich die CO2-Emission auf 50 kg reduzieren. Und nur 16 kg CO2 verursacht man, wenn nur Gemüse gegrillt wird.

    Ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan: Am besten setzt man auf regionales, saisonales und ökologisches Grillgut.

  • Saubere Wäsche – umweltfreundlich gewaschen

    Das Volumen der Waschmaschinentrommel sollte immer genutzt werden, damit Waschmaschinen möglichst voll beladen betrieben werden. Denn weniger Wäsche in der Trommel bedeutet mehr Waschgänge und somit auch mehr Energieverbrauch. Ein Waschgang bei 40 °C, was als Temperatur für normal verschmutzte Wäsche völlig ausreichend ist, bringt etwa 50% Energieeinsparung gegenüber dem 60 °C-Waschprogramm mit sich. Weitere Energie wird eingespart, wenn auf die Vorwäsche verzichten wird. Für das Trocknen der Wäsche spart die Wäscheleine gegenüber dem Wäschetrockner viel Energie ein, wenn ein geeigneter, gut belüfteter Raum (z. B. Trockenboden oder Keller) verfügbar ist oder, noch besser, die Wäsche im Freien getrocknet werden kann. Auch dadurch lässt sich viel CO2 vermeiden.

  • Tipps für Ihr privates Grün
    • Erhöhen Sie die Begrünungsmöglichkeiten, durch Dach- und Fassadengrün  (Carport und Garage nicht vergessen).
    • Verwenden Sie vermehrt hitze- sowie trockenstresstolerante, heimische Pflanzen.
    • Immergrüne Gehölze sind auch im Winter ein toller Anblick. Zusätzlich können Sie mit einjährigen Sommerblumen Akzente setzen.
    • Pflanzen Sie Stauden! Diese sind mehrjährig, winterfest und pflegeleicht. Sie wachsen problemlos im Garten und müssen nur einmal im Jahr geschnitten werden.
    • Durch Bodendecker halten Sie unerwünschte Pflanzen aus Ihrem Garten fern- und vermindern dadurch nochmal den Pflegeaufwand.
    • Verschiedene Mulcharten auf den Beeten verhindern zusätzlich das Verschlämmen und Verdichten des Bodens. So kann dieser mehr Wasser aufnehmen und halten. Im Sommer müssen solche Beete weniger gegossen werden.
    • Nutzen Sie torffreie Blumenerde! Denn Torf nimmt zwar viel Wasser auf, gibt aber sehr wenig ab. Das trocknet den Boden auf die Dauer aus.
  • Regional und Saisonal

    Sicherlich sind Sie auch schon vom Spargel-Fieber angesteckt und haben die ersten Lauchzwiebeln und Radieschen aus der Pfalz gegessen. Mit dem Mai kommen auch viele weitere regionale und saisonale Leckerbissen in die örtlichen Märkte.

    Was hat jetzt Saison im Freiland und unbeheizten Gewächshaus?

    • Kohlrabi, Radieschen, Mairübchen,
    • verschiedene Salate,
    • Rhabarber und Holunderblüten,
    • Lauch und Frühlingszwiebeln,
    • natürlich Spargel und viele Kräuter!

    Durch den Kauf von regional angebauten, saisonalen Lebensmitteln helfen wir das Klima zu schützen – und unterstützen die Landwirte in unserer Nachbarschaft.

  • Öfter mal ohne Plastik!

    In Alltagsprodukten aus Plastik sind zahlreiche umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Während des Gebrauchs können diese sich herauslösen und dann in die Umwelt und den menschlichen Körper gelangen.

    Zudem ist Plastik sehr langlebig. Bis es sich zersetzt, können Hunderte von Jahren vergehen. So sammelt sich das Material unaufhörlich in der Umwelt an. In den entlegensten Gebieten der Erde findet sich inzwischen Plastikmüll. So gibt es im Nordpazifik einen Plastikstrudel, der seit über 60 Jahren anwächst und inzwischen schätzungsweise doppelt so groß ist wie Texas.

    Mittlerweile gibt es zahlreiche Produkte, die eigentlich Plastik enthalten, auch ohne. Zum Beispiel Wattestäbchen. Oder Zahnbürsten. Brotdosen. Shampoos und Duschgele. Kaffeekapseln. Kaugummi und viele weitere Produkte.

  • Leitungswasser- gesund, umweltfreundlich und Geld sparend

    Uns wird empfohlen täglich mindestens 2 Liter zu trinken -  vorwiegend ungesüßte und kohlensäurefreie, koffeinfreie Getränke. Wasser ist somit der ideale Durstlöscher. Vor allem Leitungswasser zu trinken bringt viele Vorteile.

    Im Vergleich von 100 l Leitungswasser zu 100 l Mineralwasser in 1,5 l Kunststoff-Einwegflaschen zeigt sich, dass Leitungswasser beim Sparen helfen kann. Denn bei der Erzeugung der 100 l Mineralwasser und der dazugehörigen Flaschen werden 63 kWh Strom benötigt. Für die Flaschen selbst werden 3,1 kg Rohstoffe und 11 l Wasser gebraucht – 2,4 kg Abfall entstehen bei der Entsorgung. Leitungswasser zu trinken spart also nicht nur Rohstoffe und reduziert unseren Abfall - es müssen auch keine Flaschen nach Hause getragen werden.

  • Tag der Umwelt und Tag des Meeres!

    Am 05. Juni ist der internationale Tag der Umwelt!
    Initiiert und mitgetragen von den UNO und ihren rund 150 Mitgliedsstaaten erinnert dieser Aktionstag an die Eröffnung der Stockholmer Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 und die daraus entstandenen Umweltschutzprogramme.

    Das Ziel dieses internationalen Tags der Umwelt ist der schonende Umgang mit der Umwelt als Grundlage einer nachhaltigen – und angesichts der klimatischen Veränderungen vor allem immer notwendigeren – Entwicklung.

    Am 08. Juni ist der internationale Tag des Meeres!
    Meere enthalten 97 Prozent der Weltwasservorkommen. Sie sind reich an biologischer Vielfalt, liefern Rohstoffe, Nahrungsmittel sowie Wirkstoffe für Arzneimittel. Sie halten Energievorräte bereit, dienen als Verkehrswege und bieten wertvollen Erholungsraum. Der Aktionstag soll darauf aufmerksam machen, wie bedroht unsere Weltmeere durch den Klimawandel, Überfischung und Vermüllung sind.

    Weitere Informationen zu beiden Aktionstages gibt es auf den Seiten des Bundeministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

  • Natur-Knigge: Rücksichtsvolles Verhalten im Grünen

    Wir alle brauchen eine intakte Umwelt, um gesund leben zu können. Wer also auf die Natur achtet, schützt nicht nur den Planeten, sondern letztendlich auch sich selbst. Und das ist gar nicht so schwer: Diese acht "Verhaltensregeln" zeigen, wie einfach Nachhaltigkeit sein kann.

    1. Rücksicht nehmen

    In der Natur sind wir zu Gast. Hier leben Pflanzen und Wildtiere. Deshalb sollten wir uns in diesem Lebensraum achtsam und respektvoll bewegen. Rücksicht nehmen auf Tiere und Pflanzen gehört ebenso dazu wie ein netter Umgang mit Spaziergängern, Radfahrern oder anderen Erholungsuchenden. Also lieber nicht querfeldein, sondern auf Wegen laufen oder radeln.

    2. Keinen Müll hinterlassen

    Für viele ist es eh bereits selbstverständlich: jeglicher Müll hat in der Natur nichts zu suchen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern bringt eine ganze Reihe an Problemen mit sich: Denn bereits kleinste Abfälle können für Wildtiere und Pflanzen gefährlich werden. Und letztendlich auch für uns, denn durch Regen gelangen sowohl giftige Stoffe als auch Mikroplastik in unser Grundwasser oder andere Gewässer. Übrigens: Auch Gartenabfälle oder organische Lebensmittelreste, wie Bananenschalen oder Apfelkerne, sollen nicht in der Natur entsorgt werden.

    3. Keine Pflanzen, Pilze und Beeren pflücken

    Besonders im Frühjahr oder im Herbst ist die Verlockung groß, das eigene Zuhause mit schönen Dingen aus der Natur zu dekorieren. Aber darf man Wildblumen, Kräuter oder Tannenzweige einfach der Natur entnehmen? Die Antwort lautet: "jein". Denn im Prinzip ist es verboten, doch in geringen Mengen für den Eigengebrauch erlaubt. Beim Blumenpflücken gilt: weniger ist mehr, denn jede Pflanze hat ihren Platz im Kreislauf der Natur. Die sogenannte Handstrauß-Regel gilt auch für Pilze, Wildbeeren oder Nüsse. Wichtig: In Naturschutzgebieten dürfen keine Pflanzen oder Pilze mitgenommen werden! Wer sich dem widersetzt und Pflanzen verletzt, abreißt oder ausgräbt, riskiert ein hohes Bußgeld. Außerdem: Nicht alle Beeren oder Pilze sind essbar . Eine Verwechslung kann dramatische Folgen haben. Deswegen immer nur das pflücken, was wir wirklich bestimmen können.

    4. Auf festen Wegen bleiben

    Nach Angaben von Natur- und Umweltschutzverbänden gibt es in Deutschland so gut wie keine ungestörte Natur mehr. Gerade deshalb sollten wir versuchen, der Umwelt so viel Raum zu geben wie nur möglich. Das bedeutet: Versuchen Sie auf befestigten Wegen zu bleiben, wenn Sie sich durchs Grüne, über Dünen oder Felsen bewegen.

    5. Kein wildes Grillen oder Feuermachen

    Bezüglich Feuermachen gelten je nach Bundesland verschiedene Regelungen, allgemein lässt sich dennoch festhalten: Grillen oder Feuer sind nur auf gekennzeichneten Plätzen oder einem Privatgelände erlaubt - und, wegen der Brandgefahr, auch nur mit einem Mindestabstand von 100 Metern vom Waldrand. Das heißt, im Sommer in der freien Natur den Grill anschmeißen, ist verboten. Es sei denn, es gibt eindeutige Hinweise oder Schilder, die auf eine Grillerlaubnis hindeuten. Selbiges gilt auch für ein Lagerfeuer am Strand.

    6. Auf Rauchen verzichten

    Im Freien rauchen? Grundsätzlich kein Problem - trotzdem sollten Naturliebhaber, wenn möglich, darauf verzichten. Im Wald sind die Glimmstängel in den meisten Bundesländern sogar ganzjährig verboten. Und das aus gutem Grund: Zigaretten sind brandgefährlich. Schon kleine Glutreste können ausreichen, um einen Waldbrand zu entfachen. Außerdem landen zu viele Zigarettenstummel auf dem Boden statt im Mülleimer. Hierbei gelangen Schwermetalle wie Arsen und Blei, aber auch das Nervengift Nikotin in die Umwelt. 

    7. Wildtiere nicht berühren oder stören

    Die meisten Wildtiere sind sehr scheu und vermeiden den Kontakt zu Menschen. Um die Tiere zu schützen, sollten wir versuchen einen gebührenden Abstand zu halten. Nur so stören wir nicht ihr natürliches Verhalten. Das gilt auch für das Spazieren mit dem Hund, denn ein unangeleinter Hund sorgt unter Waldtieren und Wiesenbewohnern für großen Stress und Todesangst. Und wenn ein Hund sogar zur Jagd auf ein Reh oder einen Hasen ansetzt, wird's richtig schlimm. Deshalb sollten Hunde im Wald angeleint werden!

    8. Lärmschutz: Leise sein

    Laute Musik oder sonstiger Lärm stresst Wildtiere in der freien Natur extrem. Bleibt es ruhig in der Natur, profitieren wir übrigens auch selbst: Denn Naturgeräusche klingen nicht nur wunderschön, sondern wirken auch effektiv gegen Stress.

    Quelle: TK.de

  • Energiesparmaßnahmen - Optimierung Ihrer Heizung

    Knapp 35 Prozent des Energieverbrauchs fallen in Deutschland auf den Gebäudebereich. Dabei lassen sich häufig auch ohne bauliche Maßnahmen bei Heizungssystemen in Gebäuden Energiesparmaß-nahmen umsetzen und dabei gleichzeitig viel Geld sparen.

    So sorgt zum Beispiel eine gut eingestellte Heizungsanlage für eine optimale Wärmeabgabe der Heizkörper in den Räumen. Auch veraltete Pumpen sind häufig richtige Stromfresser. Der Einsatz von hocheffizienten Pumpen kann bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs und somit auch die damit verbundenen Kosten einsparen. Beide Maßnahmen rechnen sich sowohl für den Geldbeutel wie auch für die Verringerung der CO2-Emission.

    Der Staat fördert jetzt die Optimierung Ihrer Heizung nach den Richtlinien der BEG mit einem Zuschuss von bis zu 20 Prozent!

    Wenn es also in Ihrer Heizung mal wieder gluckert und poldert und die Stromrechnung den Geldbeutel schröpft –lohnt es sich die Heizungsanlagen auf den Prüfstand zu stellen.

    Für den Geldbeutel, für den Klimaschutz und für das Wohlfühlklima im Wohngebäude.

    (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

  • Reduzierung des Plastikmülls

    In den Weltmeeren ist Plastikmüll mitllerweile allgegenwärtig und eine extreme Belastung  -so auch in der Nord- und Ostsee. Plastik findet sich vermehrt im Magen- und Darmtrakt von Vögeln und Fischen, die daran verenden.

    Viele Produkte der Körperpflege enthalten Plastik, auch in Form von Mikroplastik. Meist werden diese Produkte auch in Plastikverpackungen angeboten. So zum Beispiel Flüssigseifen.

    Eine umweltfreundliche Lösung hierfür ist, im Haushalt Stückseifen zu verwenden. Diese erhält man meist ohne jegliche Plastikzusätze und in plastikfreien Verpackungen.

  • Böden

    Ökologisch bewirtschaftete Böden (Bio-Böden) speichern 26% mehr Kohlenstoff als konventionell bewirtschaftete Böden, da sie mehr organische Substanz und Huminstoffe beinhalten. Damit hat der Ökolandbau eine hohe Bedeutung für den Klimaschutz.

    Wer Bio-Lebensmittel kauft und verzehrt, sorgt nicht nur für eine eigene gesunde Ernährung, sondern unterstützt damit auch den Klimaschutz nachhaltig.
    (Quelle: Weltagrarbericht)

    Etwa 45 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind in Deutschland aktuell versiegelt, das heißt bebaut, betoniert, asphaltiert, gepflastert oder anderweitig befestigt. Auch Schottergärten sorgen für eine, sich im Sinne des Klima- und Hochwasserschutzes nachteilig auswirkende Teilversiegelung. Dadurch gehen wichtige Bodenfunktionen, vor allem die Wasserdurchlässigkeit und die Bodenfruchtbarkeit, verloren. Mit der Ausweitung der Siedlungs- und Verkehrsflächen nimmt auch die Bodenversiegelung zu. Dadurch steigt auch das Risiko, dass bei starken Regenfällen die Kanalisation oder die Vorfluter die oberflächlich abfließenden Wassermassen nicht fassen können und es somit zu örtlichen Überschwemmungen kommt.

    Siedlungsgebiete ohne weitere Ausweitung versiegelter Flächen und der Erhalt und Ausbau natürlicher Böden im öffentlichen und privaten Bereich fördern nicht nur den Klimaschutz, sondern auch den Hochwasserschutz nachhaltig.
    (Quelle: Umweltbundesamt)

  • Wäschewaschen

    Beim Wäschewaschen mit Waschmaschinen, Geld sparen, den Energieverbrauch senken und den CO2 – Ausstoß verringern:

    · Ein hoher Energiebedarf entsteht beim Wäschewaschen, durch die benötigte Heizenergie. Hier lassen sich 35-40 % des Energieverbrauchs reduzieren, wenn man Weißwäsche anstatt bei 60°C bei 40°C wäscht, was bei leicht und normal verschmutzter Wäsche völlig ausreicht. Bei normal verschmutzter Buntwäsche lässt sich der Energieverbrauch noch weiter senken, wenn man diese bei 20°C - 30°C wäscht.

    Zur Vermeidung des Keimwachstums reicht es aus, wenn man nur einmal im Monat das Waschprogramm auf 60°C einstellt. Kochwäsche ist im Haushalt ansonsten nur bei ansteckenden Krankheiten notwendig

    · Auch durch den Verzicht auf die Vorwäsche, lässt sich Energie einsparen und der CO2-Ausstoß verringern. Bei den heutigen Waschmitteln ist die Vorwäsche verzichtbar.

    · Kosten- sowie Energie- und CO2- Einsparung, lässt sich auch durch eine angemessene Waschhäufigkeit erzielen – oft muss nicht jedes Kleidungsstück nach einmaligem Tragen in die Waschmaschine

    In Deutschland werden jährlich rund 630.000 Tonnen Waschmittel verbraucht, deren Inhaltsstoffe in der Umwelt landen und diese belasten. Hinzu kommen in etwa 220.000 Tonnen Weichspüler, Waschhilfsmittel und Wäschepflegemittel.

    · Das Vollladen der Waschmaschine bewirkt, dass die Anzahl an Waschgängen verringert, der Geldbeutel und die Umwelt geschont werden und der CO2 – Ausstoß verringert wird

    · Der Verzicht auf Weichspüler spart Geld und verringert zugleich die Umweltbelastung

    (Quelle: Umweltbundesamt)

  • Fördermöglichkeiten stehen für die Dachbegrünung

    In der Kombination von Gründach und Photovoltaik erfolgt ein sicherer, dachdurchdringungsfreier Einbau der Solarunterkonstruktion. Die Gründach-Unterkonstruktion ist so ausgelegt, dass die Substratschicht der Begrünung gleichzeitig auch als Ballast für die Unterkonstruktion dient. Damit ist eine Verankerung in die Dachkonstruktion nicht nötig. Die Verlegung der Solarunterkonstruktion erfolgt durchdringungsfrei auf der Abdichtungsoberlage des Gründachs.  

    Diverse unterschiedliche Fördermöglichkeiten stehen für die Dachbegrünung zur Verfügung

    Als Beispiel:

    BAFA-Zuschuss für die Dachsanierung mit Gründach: Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann ein Zuschuss für die Dachsanierung/Dachdämmung beantragt werden.

    KFW Förderkredit mit Tilgungszuschuss von der KfW - Programm 262 BEG Wohngebäude Einzelmaßnahmen

    Der Antrag auf Förderung muss unbedingt vor der Auftragserteilung beim BAFA bzw. bei der KfW gestellt werden.   

    Quelle: energie-fachberater.de

  • tauschbare LEDs als Leuchtmittel

    LEDs gelten als ökologische Leuchtmittel, weil sie sehr wenig Energie verbrauchen. Doch Vorsicht: Oft sind die LED-Lampen fix in Schreibtischlampen, Stehlampen und anderen Leuchten verbaut und können nicht getauscht werden. Werden sie kaputt, muss die ganze Leuchte weggeworfen werden, und das ist ganz und gar nicht ökologisch. Achten Sie beim Kauf darauf, ob die Lampen tauschbar sind.

    LEDs haben zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Leuchtmitteln: Sie sind langlebiger, energiesparender und quecksilberfrei im Gegensatz zu Energiesparlampen.

    LEDs haben eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden, vergleichsweise beträgt die Brenndauer von Halogenlampen ca. 2.000 Stunden. Trotzdem kann es passieren, dass LEDs zum Teil deutlich vor der angegebenen Lebensdauer ausfallen oder an Leuchtkraft nachlassen. Im Falle von fest verbauten LEDs bedeutet das in der Regel das Ende für die gesamte Leuchte.

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