Umwelt & Klimaschutz

Auf dieser Seite finden Sie immer aktuelle Informationen unserer Klimaschutzmanagerin zum Klima- und Umweltschutz in unserer Verbandsgemeinde sowie allgemeine Informationen.

Unter unserer Rubrik Klimaschutz - Jeder Beitrag zählt erhalten Sie nützliche Tipps, wie Sie im Alltag auch schon im Kleinen, ein großer Beitrag dazu geleistet werden kann den Klimawandel abzuschwächen und damit Risiken und Schäden für Mensch, Tier und Natur zu vermeiden.

  • Ein Konzept mit Zukunft

    Die Verbandsgemeinde Rheinauen macht es sich zur Aufgabe, dem Klimawandel entgegen zu treten bzw.  mitzuwirken, diesen größtmöglich einzugrenzen. Durch eine Reduzierung der CO2-Emmissionen und den Ausbau erneuerbarer Energien kann die Verbandsgemeinde zum Klimaschutz beitragen. Aus diesem Grunde entschieden sich im vergangenen Jahr sowohl die Ortsgemeinderäte als auch der Verbandsgemeinderat dazu, ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen.

    Durch das integrierte Konzept werden wir es schaffen bereits laufende Aktivitäten und Projekte im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit zielgerichtet fortzusetzen und die Einführung erneuerbarer Energien künftig systematisch zu forcieren. Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes erfolgt entsprechend der Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zur Erstellung von Klimaschutzkonzepten und wird spätestens im Sommer 2022 vorgelegt.

    Die Ergebnisse des Klimaschutzkonzepts sollen als Grundlage für die weitere Konzeptionierung dienen mit den Zielen, kurz-, mittel- und langfristig CO2 einzusparen und die Energieeffizienz bei uns zu steigern. Wesentliche Elemente des Konzeptes sind die Erfassung des Ist-Zustandes der Energieversorgung, die Berechnungen von Potenzialen, die Ermittlung der Treibhausgasemissionen, die aktuell und in Zukunft mit der Energieversorgung verbunden sind, sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Erschließung dieser Potenziale. Diese Handlungsempfehlungen werden in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst.

    Eine Steuerungsgruppe mit Vertretern aus allen vier Ortsgemeinden sowie Fraktionen des Verbandsgemeinderates wird den Prozess zur Erstellung des Klimaschutzkonzeptes in enger Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung und der Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde sowie wechselnden Experten begleiten.

    Über den jeweiligen Stand des Entstehungsprozesses sowie Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung werden wir Sie regelmäßig auf dem Laufenden halten, denn Klimaschutz ist Teamarbeit und Ihre Meinung zählt.

  • Wallbox-Förderung aufgestockt

    Kurz nachdem das Bundesverkehrsministerium das Fördervolumen für private Wallboxen auf 300 Millionen Euro aufgestockt hatte, hat das Ministerium das Budget um weitere 100 Millionen Euro erhöht – auf jetzt 400 Millionen Euro. Das Antrags-Aufkommen sei nach wie vor hoch.

    Mit der Aufstockung zum 11.02.2021 standen insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung. Da aber inzwischen mehr als 300.000 Anträge auf die Förderung eingegangen sind, sind bei 900 Euro Förderung je Ladepunkt rechnerisch schon 270 Millionen Euro des Budgets vergeben. Mit der erneuten Aufstockung auf 400 Millionen Euro können somit 444.444 Ladepunkte gefördert werden.

    Wichtig: Der Antrag für das Programm „Zuschuss 440“ bei der KfW muss vor dem Kauf der Wallbox gestellt werden und die Wallbox muss auf der Liste der förderfähigen Modelle stehen, die auf der Website der KfW zu finden ist. Quelle: electrive.ne

  • Bienen- hoher Beitrag für nachhaltige Entwicklung und damit für den Erhalt von Leben

    Bienen gelten weltweit als die wichtigsten Blütenbestäuber. Ihr Beitrag zur Erhaltung von Wild-  und Kulturpflanzen ist beträchtlich. Damit sorgt die Biene gemeinsam mit anderen Insektenarten unter anderem dafür, dass eine Vielzahl von Früchten und Gemüsesorten gebildet werden, die wiederum Menschen und Tiere ernähren. Die Bestäubungsleistung der Biene ist außergewöhnlich hoch und ihr Anteil an den Erträgen landwirtschaftlicher Produkte unverzichtbar. Die Bestäubungsleistung von Insekten allgemein liegt bei 80%, wobei die Biene einen bedeutend hohen Anteil übernimmt.

    So sind z.B. Äpfel, Kirschen, Erdbeeren, Heidelbeere, Radieschen, Kohlrabi, Raps, Erbsen, Zucchini, Gurken und viele weitere Obst- und Gemüsesorten auf die Bestäubung von Bienen angewiesen.

    Bienen zu schützen, heißt ihre Lebensräume zu erhalten und ihnen ein ausreichendes Nahrungsangebot zur Verfügung zu stellen.

    Wenn jetzt im Frühjahr wieder die Gärten neu bepflanzt und hergerichtet werden, bietet sich die beste Gelegenheit mit Nisthilfen Lebensräume für Bienen zu schaffen. Wiesen mit Wildblumen sind durch ihre Vielfalt an Farben schön anzusehen und ernähren Bienen ebenso, wie Ranken-  Glocken- und Kornblumen, oder Salbei. Aber auch Obstbäume und Wildsträucher wie Liguster, Schneeball, Schlehe, Süßkirsche, Stachelbeere und Weißdorn stehen auf dem „Speisezettel“ von Bienen. Oder auch Lavendel, den man leicht auch als „Bienenweide“ anlegen oder in Blumenkästen anpflanzen kann und der mit seiner reichlichen Blütenpracht als nektar-  und pollenreichste heimische Pflanze gilt.

  • Der Vorfrühling ist da:

    die ersten Hummeln fliegen, Schneeglöckchen und Haselnuss blühen. Die ersten Vorbereitungen für die Pflanzsaison 2021 beginnen – und es wird allerhand Blumenerde und Dünger benötigt.

    Viele Blumenerden enthalten Torf aus Hochmooren – weil er Wasser besonders gut bindet und einen hohen Säuregrad besitzt. Allerdings hat dieser Torf einen hohen Preis für die Umwelt, denn sein Abbau zerstört die jahrhundertealten Moore und somit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Auch für das Klima ist der Torfabbau schlecht: Durch die Entwässerung der Feuchtgebiete entweicht Kohlenstoffdioxid- ein wichtiger Speicher für Treibhausgase entfällt. Um Umwelt und Klima zu schützen, wird deshalb vom Bundesumweltamt der Kauf von torffreier Blumenerde empfohlen. Diese ist zwar in der Anschaffung ein wenig teurer, lohnt sich jedoch im Laufe der Saison. Denn Blumenerde mit Torf hat Nachteile: Torf nimmt zwar viel Wasser auf, gibt aber wenig wieder ab. Das trocknet den Boden auf Dauer aus. Auch der sehr hohe Säuregrad des Torfs ist nur für wenige Pflanzen förderlich. Um die Erde in einen pH-neutralen Bereich zu bringen, muss der Säuregrad mit Kalk ausgeglichen werden. Somit spart man bei Blumenerde ohne Torf das Kalken, verringert das Gießen und schont die Umwelt und das Klima.

    Damit Obst, Gemüse und die Zierpflanzen prächtig gedeihen wird vielfach handelsüblicher Dünger benutzt. Dieser muss erst produziert und dann in die Geschäfte gebracht werden. Je nach Dünger ist dies unterschiedlich energieaufwändig und zumeist nicht nötig, denn in den meisten Fällen reicht eine mäßige Kompostdüngung (3 l/m²) aus. Kompost enthält viele Nährstoffe, sodass auf zusätzlichen Dünger weitgehend verzichtet werden kann. Durch die Herstellung von Kompost im eigenen Heim schließt sich hier ein Nährstoffkreis. Das schont den Geldbeutel, die Umwelt und das Klima.

    Gut geeignet für den Kompost sind Küchen- und Gartenabfälle wie Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Rasenschnitt oder Ernterückstände. Unter natürlichen Bedingungen verrotten die Ausgangsstoffe innerhalb von zehn bis zwölf Monaten. Mit Bakterienkulturen lässt sich der Prozess beschleunigen.  Und für alle Nicht-Gartenbesitzer: Ob nun mit einem selbst gebauten Balkonkompost, einem Wurmkomposter oder einem Bokashi- man kann auch ohne Garten kompostieren! Damit kann man dann ein kleines blühendes Paradies auf dem Balkon erzeugen.

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