Verkehrssicherungsarbeiten im Otterstadter und Waldseer Wald

Bedingt durch das Eschentriebsterben werden auch in diesem Winter wieder etliche Eschen entlang von Straßen und Wegen gefällt. Arbeitsschwerpunkte sind in Otterstadt die Kollerstraße und die K 2 Richtung Speyer, in Waldsee muss mit Behinderungen entlang des Trimm-Dich-Pfades im Wörth gerechnet werden. Es werden kranke und absterbende Bäume gefällt. Zum Einsatz kommen große Holzerntemaschinen. Diese Maschinen arbeiten pfleglich und schnell, haben aber keine „Rundum-Augen“. D.h. es besteht Lebensgefahr, falls sich jemand einer Holzerntemaschine nähert. Die Bevölkerung wird gebeten, die Absperrungen zu ihrer eigenen Sicherheit zu respektieren und sich auf keinen Fall Maschinen oder Waldarbeitern zu nähern.

Es besteht Lebensgefahr!

Auch bei der regulären Holzernte  in diesem Jahr werden fast wieder ausnahmslos kranke Eschen aus dem Wald entnommen.  Notwendig ist dies  aufgrund des Eschentriebsterbens. Die aus dem Nordosten Deutschlands kommende Krankheit  hat seit ein paar Jahren Baden-Württemberg erreicht und seit ca. 5 Jahren  sind  größere Schäden in der Oberrheinebene festzustellen. Auch vor dem Otterstadter und Waldseer Gemeindewald hat diese Epidemie nicht haltgemacht. Alle Waldabteilungen sind betroffen. Die Eschen verlieren früh die Blätter, fruktifizieren stark und bilden „Ersatztriebe“ an Stamm und dickeren Ästen. Die gesamte Krone trocknet nach und nach aus und nach jedem starken Wind fallen Äste auf den Boden. Kranke Bäume sind deshalb leicht zu erkennen. Der Krankheitsverlauf geht rasend schnell, befallene Bäume sterben i.d.R. im Folgejahr ab. Es betrifft alle Altersklassen. Da der Pilz durch die Luft übertragen wird, sind bisher keine Gegenmaßnahmen möglich. Die Esche stellt in vielen Waldbeständen einen Hauptbestandteil der vorkommenden Baumarten dar. Ein flächiges Absterben würde die natürliche Baumartenzusammensetzung des Auewaldes empfindlich stören. Im Moment bleibt nur die Möglichkeit, kranke und absterbende Bäume zu entfernen.  Der Förster teilt mit, dass noch Polterholz bestellt werden kann.

Rückfragen können  gerne in der Sprechstunde in Schifferstadt oder per Telefon 06232-6580859 oder Mail:    erfolgen.

Für jegliche  Aufarbeitung von Brennholz im Stadtwald ist ein Nachweis über die Teilnahme an einem Motorsägelehrgang erforderlich. Selbstwerbung von Brennholz ist generell nur in der Zeit vom 1. Dezember bis 30. März möglich..

Georg Spang
Revierleiter