Das Forstamt Pfälzer Rheinauen informiert:

Ein Wald ist schnell zu Asche gemacht. 

Das Forstamt bittet um Vorsicht und Wachsamkeit! 

Nach der lang anhaltenden Hitze – und Trockenheitsperiode der letzten Wochen steigt die Waldbrandgefahr in den Wäldern des Forstamts Pfälzer Rheinauen deutlich an. Mittlerweile ist in den meisten Wäldern Alarmstufe vier des Deutschen Wetterdienstes erreicht. 

Unsere Wälder, die Tiere und Pflanzen können im Brandfall nicht evakuiert werden. Sie sind schutzlos dem Feuer ausgeliefert, Totalverluste der Lebensräume sind neben dem wirtschaftlichen Schaden die bittere Folge. Besonders gefährdet sind Nadelholzreinbestände mit trockenem Unterholz und Wälder mit starkem Besucherandrang. Dank des seit Jahrzehnten planmäßig entwickelten hohen Laubholzanteils und der Vielfalt in unseren Wäldern haben wir einen natürlichen Waldbrandschutz, weswegen großflächige Brände wie in Schweden oder Südeuropa weniger zu befürchten sind. Aber jeder Waldbrand zerstört eine intakte Lebensgemeinschaft im Wald und gefährdet Menschenleben. 

Ca. 90 % aller Wald- und Flurbrände gehen auf unvorsichtigen Umgang der Menschen mit offenem Feuer im Wald und in Waldesnähe zurück. Waldbrände können auch durch Blitzschlag oder weggeworfenes Glas entstehen. 

Das Forstamt Pfälzer Rheinauen weist gemeinsam mit den Feuerwehren eindringlich alle Naturfreunde und Waldbesucher auf folgende Verhaltensregeln hin: 

  • Das Rauchen im Wald ist strengstens verboten. Machen sie bitte Waldbesucher, die Sie rauchend im Wald antreffen höflich darauf aufmerksam.
  • Das Grillen und Anlegen offener Feuer ist im Wald und in Waldesnähe verboten. Bitte ausschließlich offizielle Grillplätze benutzen und auch hier ist größte Vorsicht wegen Funkenflug geboten. Eine  besondere Gefahr geht von den flexiblen Einmalgrills aus. 
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; trockene Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren unter den Autos entzünden!
  • Halten Sie unbedingt alle Zufahrten zu Wäldern und die Waldwege für die Rettungsfahrzeuge vollständig frei.
  • Jede, auch kleinere Rauchentwicklung außerhalb der Siedlungsgebiete melden, Notruf 112 (Feuerwehr) oder 110 (Polizei). Die Angabe der im Wald an Wegkreuzungen beschilderten Rettungspunkte(grüne Tafeln mit weißem Kreuz und einer Nummer) erleichtert die rasche Bekämpfung. 

„Die Revierförsterinnen und -förster der örtlichen Forstreviere, die Feuerwehr und die Polizei sind bei ihren Bemühungen zum aktiven Waldschutz auf die Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen,“ so der Appell des Forstamtes.  

Kontakt:
Forstamt Pfälzer Rheinauen
Am Hasenspiel 33
76756 Bellheim
07272 92780
Email:

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