Brennholz

Der zweite Jahrhundertsommer in Folge hinterlässt seine Spuren – insbesondere im Wald. Die Trockenschäden bei der Baumart Kiefer nehmen zu. Im Mutterstadter Wald sind ca. ein Viertel der Bäume vertrocknet. Die letzten Fichten im Revier sind vom Borkenkäfer vernichtet. Bei den Laubbäumen sind insbesondere die alten Buchen betroffen. Aber auch Birken, Ahorn und Hainbuchen sind vertrocknet. Im Auewald geht das Eschentriebsterben unvermindert weiter. Aufgrund der Gefahr, die von den abgestorbenen Bäumen ausgeht, müssen im Herbst – Winter umfangreiche Verkehrssicherungsarbeiten zumindest an den Wegen vorgenommen werden. Innerhalb der Waldbestände wird viel Totholz verbleiben. Insbesondere bei Wind ist es deshalb gefährlich, sich abseits der Hauptwege im Wald zu bewegen. Die Verkehrssicherungsarbeiten an den Hauptwegen werden in den nächsten Wochen beginnen. Der Förster bittet, sich unbedingt an die Absperrungen zu halten.

In allen vier Gemeinden gibt es noch Brennholzreste aus dem letzten Winter. Diese sind noch zu erwerben und könnten ab Oktober aufgearbeitet werden. In Schifferstadt gibt es dünnes Birkenholz sowie stärkere Roteichen und Eichen. In Waldsee und Otterstadt sind noch einige Polter Eschenholz erhältlich. Interessenten können sich in den nächsten Sprechstunden im Rathaus in Schifferstadt melden.  

Der Förster weißt darauf hin, dass die Vergabe von frischem Brennholz für Schifferstadt und Mutterstadt  wie in den Vorjahren ausschließlich am 28.11. und 5.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Adlerstube im Heimatmuseum  in Schifferstadt stattfindet. Die Brennholzsprechstunde in Otterstadt ist am 27.11. und am 4.12. von 17:00 – 18:00 Uhr im Rathaus in Otterstadt.

In der regulären Sprechstunde  donnerstags von 16:30 – 18:00 Uhr im Rathaus in Schifferstadt (ganzjährig außer in den Ferien) werden keine Brennholzbestellungen entgegengenommen.

Rückfragen können gerne in der Sprechstunde in Schifferstadt oder per Telefon 06232-6580859 oder Mail: erfolgen.

Die Preise für Brennholz sind  revierübergreifend gleich und entsprechen dem Vorjahr:  

Preise:

Polterholz, Harvesterholz:

  • Laubholz         40,00 Euro / Ster 

Kronenholz, Schlagabraum, Kopfholz:

  • Zwischen 20,- und 25,- Euro / Ster 

Für jegliche  Aufarbeitung von Brennholz im Stadtwald ist ein Nachweis über die Teilnahme an einem Motorsägelehrgang erforderlich. Falls dieser noch nicht vorliegt, bitte bei den genannten Sprechstunden mitbringen.

Die Abgabe von Schlagabraum ist  begrenzt. Selbstwerbung von Brennholz ist generell nur in der Zeit vom 1.Oktober bis 30. März möglich. Noch nicht aufgearbeitetes Holz aus dem Vorjahr soll bis Ende November gesägt und aus dem Wald abtransportiert sein.   

Georg Spang
Revierleiter

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